Wer meiner Leitkultur nicht folgt der verläßt besser gleich die Latrine!
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Sonntag, 21. November 2010

Adam Ereli redet …


… in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung am 29. April 2007 darüber, dass Global führende Medien täglich beobachtet werden, und was man auch einem US-Präsidenten sagen müsse:
 „Einem Kommunikator, ob er für ein Unternehmen oder für den Präsidenten arbeitet, kann man nicht einfach ein Skript in die Hand drücken und sagen: ,Lies das ab!' Das ist nicht überzeugend“, sagt Ereli. „Du musst die Möglichkeit haben, deinem Präsidenten oder Vorstandsvorsitzenden zu sagen: ,Mr President, das ist Bullshit! Das glauben uns die Leute nicht, weil die Leute A, B, C und D denken.' Karen Hughes' Aufgabe ist, der Führungsriege der amerikanischen Regierung zu sagen: ,Das ist, was die Leute denken, an diesen Stellen sind wir verwundbar, hier müssen wir ihren Sorgen begegnen.'“
Das sagte der Mediendiplomat Adam Ereli, der damals beauftragt war das schlechte Image Amerikas zu verbessern. George W. Bush, das war …

… Bullshit!

Freitag, 19. November 2010

Lawrence Wilkerson redet …


… und Lawrence Wilkerson wird heute noch übel, wenn er an Colin Powells Rede vor dem Sicherheitsrat denkt.

Auf die Frage des Spiegel: „Es ist nun gut fünf Jahre her, dass Außenminister Colin Powell seine Irak-Brandrede vor dem Uno-Sicherheitsrat gehalten hat. Wie bewerten Sie seinen Auftritt heute?“ antwortete der ehemalige Stabschef Powells in der Ausgabe vom 21. März 2008:
Ich kann mich gut erinnern: Ich kam an diesem Februartag aus der Uno-Zentrale ins eiskalte Manhattan, hundemüde und ziemlich enttäuscht. Es war das erste Mal, dass ich die komplette Rede im Zusammenhang gehört habe, ich habe die ganze Zeit den irakischen Botschafter beobachtet, und ich dachte: Oha, das ging total daneben, das ist alles oberflächlicher Bullshit. Dann habe ich darüber geschlafen, die Zeitungen gelesen und die Umfrageergebnisse gesehen, und mir gesagt, wow, die Rede hat gezündet. Seither hatte ich viel Zeit, nachzuforschen und darüber nachzudenken - und bin wieder bei meinem spontanen Urteil. Nein, es ist noch schlimmer: Dieser Morgen war der Tiefpunkt meiner politischen Karriere.“
Denn, so Lawrence Wilkerson und die Titelschlagzeile der Spiegelausgabe, ist das alles oberflächlicher …

… Bullshit!


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